Eine der grössten Herausforderungen bei Startups ist anfänglich vor allem der Umgang mit dem Personalmanagement. Besonders wichtig ist dabei nicht nur personalbezogene Herausforderungen zu erkennen, sondern auch Prioritäten zu setzen. Diesen folgenden drei strategischen Angelegenheiten sollten Sie besonders Aufmerksamkeit schenken:
1. Es kommt auf den Charakter an
Es ist äusserst wichtig schon von Anfang an die richtige Mischung an Angestellten in der Unternehmung zu haben. Für ein erfolgreiches Business ist es unabdinglich, die Charaktere der eigenen Kundschaft zu verstehen. Die Mitarbeiter sollten die Vielfalt des Kundenstamms reflektieren und nicht lediglich den Persönlichkeitstyp des Geschäftsgründers widerspiegeln. Somit wird auch im eigenen Team Platz für unterschiedliche Perspektiven und Meinungen geschaffen.
2. Sei transparent
Die meisten Startup-Gründer sind sich unsicher, wie viele Informationen sie mit ihren Mitarbeitern teilen sollten. Wichtig hierbei ist vor allem, dass nur Information die eine gewissen Absicht haben, übermittelt werden. Während irrelevante Information zu Unsicherheit beim Team führt, darf auch das richtige Timing nicht vernachlässigt werden. Mitteilungen, die zu früh rausgehen könnten dazu führen, dass Arbeitnehmer ihre Schwerpunkte frühzeitig zu verlagern. Hingegen können zu spät mitgeteilte Informationen dazu führen, dass das Vertrauen der Mitarbeiter geschwächt wird.
3. Sei vom “Warum” angetrieben
Als Gründer einer Unternehmung sind Sie leidenschaftlich im Bezug auf das “Warum” Ihrer Firma. Je grösser Ihre Firma jedoch wird, desto wichtiger ist es auch dass auch Ihre Mitarbeiter die Unternehmung bei Partnern, Kunden und in der Öffentlichkeit repräsentieren können. Um dies zu tun müssen Gründer von Startups sicher sein, dass alle Arbeitnehmer Ihre Vision für die Zukunft teilen und dazu befähigt werden erfolgreiche Marken-Repräsentanten zu sein.
Für weitere Informationen im Bereich des Personalmanagements und eine fachkompetente Beratung können Sie sich an unseren Yourlift-Experten – Martin Stoll – wenden.
Posts mit dem Label Martin Stoll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Martin Stoll werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 27. November 2014
Freitag, 26. September 2014
Performance-Management bei Startups
Zu Beginn bei der Gründung eines Startups denken viele Unternehmen nicht daran, wie sie mit der Handhabung der Leistungserbringung umgehen sollen. Diese ist jedoch – vor allem bei wachsender Mitarbeiteranzahl – äusserst wichtig um den Überblick nicht zu verlieren.
Performance-Management: Definition
Unter Performance-Management wird die Planung, Steuerung und Kontrolle der Leistungserbringung verstanden. Dabei wird zusätzlich zwischen unterschiedlichen Leistungsebenen unterschieden. Diese umfassen die Mitarbeiter, Teams, Abteilungen oder Prozesse. Im Bereich des Personalwesens bedeutet dies, dass die Leistungserwartungen abgemacht werden. Diese lassen sich von den Unternehmenszielen und der Unternehmensstrategie ableiten.
Das SMART-Modell
Erwartungen an die Leistungen der Arbeitnehmer sollten stets klar und deutlich formuliert und kommuniziert werden. Dabei können Ziele schriftlich vereinbart werden oder es kann eine Stellenbeschreibung erstellt werden. Diese Ziele sollten nach dem sogenannten “SMART-Modell” festgelegt sein. Dabei beschreiben die Adjektive zusammengenommen alle Eigenschaften, die solch ein Ziel verfügen sollte.
S – spezifisch (detaillierte und genaue Formulierung der Ziele)
M – messbar (Kriterien finden, an denen die Ziele gemessen werden können)
A – attraktiv (für die Mitarbeiter sollten die Erreichung der Ziele verlockend sein)
R – realistisch (die Erfüllung des Ziels sollte nicht zu anspruchsvoll, sondern erreichbar sein)
T – terminiert (ein klarer Zeitrahmen sollte für das Ziel gesetzt werden)
Jedoch muss bei der Formulierung der Ziele darauf Acht gegeben werden, dass vor allem Stellenbeschreibungen nicht zu detailliert beschrieben sind. Der Grund dafür ist, dass sich die Aufgabengebiete bei einem wachsenden Unternehmen rasch verändern können.
Möchten Sie noch weitere Informationen und eine fachkompetente Beratung im Bereich des Personalmanagements? Dann wenden Sie sich an unseren Yourlift-Experten, Martin Stroll.
Performance-Management: Definition
Unter Performance-Management wird die Planung, Steuerung und Kontrolle der Leistungserbringung verstanden. Dabei wird zusätzlich zwischen unterschiedlichen Leistungsebenen unterschieden. Diese umfassen die Mitarbeiter, Teams, Abteilungen oder Prozesse. Im Bereich des Personalwesens bedeutet dies, dass die Leistungserwartungen abgemacht werden. Diese lassen sich von den Unternehmenszielen und der Unternehmensstrategie ableiten.
Das SMART-Modell
Erwartungen an die Leistungen der Arbeitnehmer sollten stets klar und deutlich formuliert und kommuniziert werden. Dabei können Ziele schriftlich vereinbart werden oder es kann eine Stellenbeschreibung erstellt werden. Diese Ziele sollten nach dem sogenannten “SMART-Modell” festgelegt sein. Dabei beschreiben die Adjektive zusammengenommen alle Eigenschaften, die solch ein Ziel verfügen sollte.
S – spezifisch (detaillierte und genaue Formulierung der Ziele)
M – messbar (Kriterien finden, an denen die Ziele gemessen werden können)
A – attraktiv (für die Mitarbeiter sollten die Erreichung der Ziele verlockend sein)
R – realistisch (die Erfüllung des Ziels sollte nicht zu anspruchsvoll, sondern erreichbar sein)
T – terminiert (ein klarer Zeitrahmen sollte für das Ziel gesetzt werden)
Jedoch muss bei der Formulierung der Ziele darauf Acht gegeben werden, dass vor allem Stellenbeschreibungen nicht zu detailliert beschrieben sind. Der Grund dafür ist, dass sich die Aufgabengebiete bei einem wachsenden Unternehmen rasch verändern können.
Möchten Sie noch weitere Informationen und eine fachkompetente Beratung im Bereich des Personalmanagements? Dann wenden Sie sich an unseren Yourlift-Experten, Martin Stroll.
Dienstag, 8. Juli 2014
Personalmanagement - Definition
Aus was setzt sich der Begriff Personalmanagement eigentlich
zusammen?
Das Personalmanagement in einem Unternehmen ist Bestandteil des strategischen Managements. Dieser Teil beschäftigt sich mit der Rescource Personal. Nebst den MitarbeiterInnen geht es auch um wirtschaftliche und soziale Ziele, die eine wichtige Rolle spielen.
Das Personalmanagement in einem Unternehmen ist Bestandteil des strategischen Managements. Dieser Teil beschäftigt sich mit der Rescource Personal. Nebst den MitarbeiterInnen geht es auch um wirtschaftliche und soziale Ziele, die eine wichtige Rolle spielen.
2. Personalentwicklung
3. Personalführung
4. Personalverwaltung
1. Personalplanung
In der Personalplanung wird entschieden wie viele
Mitarbeiter mit welchen spezifischen Qualifizierungen nötig sind, um die
zukünftigen Ziele optimal zu erreichen. Hinzu wird zwischen einer quantitativen
Personalplanung und einer qualitativen Personalplanung unterschieden.
- quantitative Personalplanung: Wie viel Personal werden wir (zusätzlich oder weniger) benötigen?
- qualitative Personalplanung: Welche Profile, welches Know-how werden wir benötigen?
2. Personalentwicklung
In der Personalentwicklung wird der Schwerpunkt auf eine Verbesserung der Qualifikation der MitarbeiterInnen gelegt:
- Ausbildung
- Weiterbildung
- Umschulung
- Training
- Supervision
- Coaching
3. Personalführung
- Unternehmenskultur
- Führungsstil
- Managementmodelle
- Führung
- Motivation
- Führungsinstrumente
- Individualführung
- Teamführung
4. Personalverwaltung
In diesem Hauptbereich setzt man sich mit den administrativen und routinemässigen Aufgaben in einem Unternehmen auseinander. Die Personalverwaltung zeichnet sich durch ihre Verwaltungsaktivitäten aus.
Möchten Sie eine ausführliche Erklärung des Personalmanagements erhalten?
Dann sind Sie bei Yourlift genau richtig. Wenden Sie sich an unseren Experten im Personalmanagement, Martin Stoll. Fachgerechte Kenntnisse bringen Sie und Ihre Fragen weiter.
Donnerstag, 13. März 2014
Personalabwerbung
Die
Personalabwerbung ist ein Begriff aus dem Personalmanagement und
bezeichnet den Versuch, Arbeitnehmer eines Unternehmens für ein
anderes zu gewinnen.
Potentielle Arbeitgeber oder Mittelspersonen wie
Headhunters und Geschäftsmakler bemühen sich dabei, eine Person von
einem Arbeitsplatz- beziehungsweise Arbeitgeberwechsel zu überzeugen. Die
Personalabwerbung ist grundsätzlich erlaubt, da sie dem Prinzip des
freien Wettbewerbs und dem Recht auf Mobilität der Arbeitnehmer
entspricht.
Allerdings kann der Prozess je nach Zweck und Mittel
rechtswidrig werden. Unzulässig
wird die Abwerbung sobald sie der gezielten Schädigung des
Mitbewerbers dient. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der
neue Arbeitgeber gar keine Einsatzmöglichkeit für den Arbeitnehmer
hat, sondern durch ihn an die Geschäftsgeheimnisse der Konkurrenz
gelangen möchte. Er darf den Abzuwerbenden auch nicht mit unwahren
Angaben über bevorstehende Entlassungen im Betrieb,Geschenken
und/oder leeren Versprechen locken, eben sowenig wie er ihm drohen
oder an seinem Arbeitsplatz überrumpeln darf.
Unzulässig
ist die Abwerbung ausserdem, wenn der Arbeitnehmer einen Vertrag mit
seinem Arbeitgeber abgeschlossen hat, der ihm nach der Auflösung des
Arbeitsverhältnisses das Abwerben von Mitarbeitern oder Kunden
verbietet. Was
können Sie tun wenn Sie selbst Opfer einer Personalabwerbung
geworden sind? Falls Ihr Konkurrenzunternehmen eine unzulässige
Abwerbung durchgeführt hat, haben Sie Anspruch auf Unterlassungs-
und Beseitigungsansprüche, eventuell sogar auf Schadensersatz. Dazu
brauchen Sie aber Beweise: Schriftliche Unterlagen, den Namen des
Gesprächspartners bei Telefonanrufen, Zeugen etc.
Haben
Sie noch Fragen zur Personalabwerbung? Martin Stoll aus dem Personalmanagement verfügt über ein fundiertes Fachwissen. Unser Yourlift-Experte vertreten in der Firma Eligendo AG hilft Ihnen gerne
weiter.
Donnerstag, 6. März 2014
Arbeitet man von zuhause aus besser? Vor- und Nachteile des Home Office
Vorteile eines
Home Office:
Falls Sie mehr Informationen zu Home Office wünschen, wenden Sie sich an unseren Yourlift-Experten aus dem Personalmanagement, Martin Stoll der Firma Eligendo AG.
Flexibilität
Man muss nicht
immer an einem Ort bleiben, sondern kann jederzeit und von überall
aus arbeiten --> Internetverbindung wichtig.
Man kann ausserdem
seine Arbeitszeiten selbst einteilen und auch mal im Pyjama arbeiten.
Wenn einige Kunden
doch lieber Geschäfte in Person abwickeln, kann man sie an Messen
und Konferenzen treffen --> mit einem Home Office sorgt man sich
während Geschäftsreisen auch nicht um den zurückgelassenen Laden.
Geld sparen
Man muss keine
teuren Mieten und Löhne bezahlen, dafür kann man Geld in das
Inventar stecken.
Zeit sparen
Man hat keine ewig
langen Arbeitswege und muss sich nicht über Stau ärgern.
Angenehme
Arbeitsbedingungen
Man ist weniger
gestresst als im Büro, arbeitet in seinem eigenen Tempo und kann
dann Pausen machen, wenn man welche nötig hat.
Vorteile für das
Unternehmen
Firmen können
meist Geld sparen, wenn die Mitarbeiter von zuhause arbeiten, da die
Kosten für die Arbeitswege oder für mehr Büroräume wegfallen.
Nachteile eines
Home Office:
Weniger Kontakt
Ohne richtige
Geschäftsstelle hat man weniger Kontakt mit Kunden oder
Mitarbeitern. Dadurch wird es schwieriger, die Aufmerksamkeit von
Kunden für das eigene Angebot zu gewinnen. Ausserdem kann die Arbeit
ohne Menschenkontakt manchmal auch langweilig und einsam sein.
Mehr Anonymität
Je nachdem in
welchem Bereich man arbeitet kann mehr Anonymität ein Vorteil sein.
Fakt ist jedoch, dass viele Kunden einem Unternehmen erst dann
vertrauen, wenn es einen richtigen Geschäftsladen besitzt. Dies gibt
ihnen den Eindruck von Vetrauen, Sicherheit und Erreichbarkeit.
Ausserdem ist es beim Home Office auch schwieriger, ein gutes
Netzwerk aufzubauen und von seinen Mitarbeitern zu lernen.
Schwierige
Trennung von Arbeit und Privatleben
Von zuhause aus
arbeiten macht es automatisch schwieriger, die Arbeit vom Privatleben
zu trennen. Viele Menschen achten dann nicht mehr auf geregelte
Arbeitszeiten, sondern arbeiten tendenziell zu lange und können
nicht mehr richtig abschalten. Da hilft es nur, ab und zu die Wohnung
zu verlassen.
Ausserdem geht
durch den Arbeitsbereich ein Teil des Wohnbereiches verloren.
Gute Disziplin
nötig
Wenn man von
zuhause aus arbeitet ist man oft schneller abgelenkt. Daher ist es
wichtig, dass man sehr motiviert und diszipliniert ist, um an der
Arbeit dranzubleiben.
Nachteile für das
Unternehmen
Für ein
Unternehmen kann es schwieriger sein, die Arbeitsleistung seiner
Mitarbeiter zu verfolgen, wenn diese immer von zuhause aus arbeiten.
Aus diesem Grund ist es auch weniger wahrscheinlich, eine Beförderung
zu erhalten.
Montag, 17. Februar 2014
Der verdeckte Stellenmarkt - die Alternative für die Arbeitssuche
Wenn
jemand auf der Suche nach einer Arbeitsstelle ist, wendet er sich
meistens an den sogenannten “offenen Stellenmarkt”: Anzeigen in
Printmedien oder Stellenmärkte im Internet. Laut dem Portal für
professionelle Kommunikation www.musterbriefe.ch
decken diese Anzeigen allerdings nur 30 Prozent des gesamten
Stellenmarkts in der Schweiz ab. Die weiteren 70 Prozent sind nicht
ausgeschrieben und werden als grauer oder “verdeckter Stellenmarkt”
bezeichnet. Vor allem Führungspositionen mit hohem Gehalt werden zu
fast 100% nicht ausgeschrieben. Die Unternehmen wählen für diese
Stellen lieber Personen aus dem eigenen Netzwerk oder der eigenen
Firma aus oder wenden sich an Headhunter, die ihnen Kandidaten mit
einem passenden Profil empfehlen.
Warum
werden so viele Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben? Dies liegt
einerseits daran, dass die Unternehmen sich Kosten und Arbeitsaufwand
ersparen wollen. Andererseits wollen sie für gewisse Positionen
lieber Personen aus dem eigenen Netzwerk einstellen, die sie schon
kennen und mit denen sie keine bösen Überraschungen erleben.
Darüber hinaus merken einige Firmen erst bei einer eingehenden
Spontanbewerbung, dass sie jemanden für die gewünschte Stelle
gebrauchen könnten. Daher lohnt es sich, einem Unternehmen eine
Initiativbewerbung zu schicken, ohne sich dabei auf eine offene
Stelle zu beziehen. Viele Firmen akzeptieren Bewerbungen, auch wenn
zur Zeit keine Stellen frei sind. Wenn Ihr Lebenslauf beeindruckt
oder ein Mitarbeiter plötzlich kündigt haben Sie gute Chancen,
plötzlich bei ihrem gewünschten Unternehmen angestellt zu werden.
Der
verdeckte Stellenmarkt ist also eine gute Option für die
Arbeitssuche. Allerdings verlangt er mehr Engagement, da offiziell
kein Bedarf besteht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man in der
Bewerbung seine Qualitäten und Interessen sowie die Eignung für die
gewünschte Stelle hervorhebt. Es lohnt sich, im Internet oder in
Fachpublikationen nach Firmenverzeichnissen zu suchen und die
Bewerbungsunterlagen gleich an die richtige Abteilung der gewünschten
Firma zu schicken. Ausserdem sollte man auch seinen Bekanntenkreis
informieren, dass man auf Arbeitssuche ist. Vielleicht können Ihre
Freunde Sie bei einem Unternehmen empfehlen oder haben sogar selbst
eine Stelle für Sie frei. Ihr Vorteil auf dem verdeckten
Stellenmarkt: Im Unterschied zu offiziellen Stelleninseraten sind Sie
in der Regel der einzige Bewerber.
Haben Sie weitere Fragen zum verdeckten Stellenmarkt oder zur Personalgewinnung? Martin Stoll ist bei Yourlift für Personalmanagement zuständig und unterstützt Sie gerne in allen Bereichen rund um Human Resources.
Montag, 20. Januar 2014
Was ist ein Assessment-Center?
Ein Assessment-Center ist ein Personalauswahlverfahren, bei dem
ein oder mehrere Kandidaten auf ihre Eignung für eine bestimmte
Stelle geprüft werden. Die Anzahl Kandidaten sowie die Dauer des
Seminars hängen von dessen Ziel und Inhalt ab.
Das Assessment-Center kann von der firmeninternen
Personalabteilung durchgeführt werden oder von externen Beratern und
Psychologen. Die Kandidaten werden vor verschiedene Probleme gestellt
und in ihrem Umgang damit bewertet.
Ziel des Assessment-Centers ist es, die Bewerber auf ihre Sozial-,
Selbst-, Führungs- und Methodenkompetenz hin zu prüfen. Ideale
Kandidaten sind in der Regel solche, die gut im Team arbeiten,
kritikfähig, belastbar und selbstständig sind und unternehmerisch
denken.
In verschiedenen Übungen, unter anderem Rollenspiele und
Fallstudien, werden Arbeitssituationen simuliert und Aufgaben
gestellt, die die Bewerber zu lösen haben. Auch Persönlichkeits-,
Leistungs- und Intelligenztests können durchgeführt werden.
Abschliessend wird ein Gespräch mit Auswertung und gegebenenfalls
Jobangebot geführt.
Fast alle Übungen werden unter Zeitvorgaben durchgeführt. Auf
diese Weise wird eine Stresssituation für die Kandidaten simuliert
und geprüft, wie diese mit der Belastung umgehen. Anhand
festgelegter Kriterien hilft das Assessment-Center einem Unternehmen
nicht nur bei der Wahl eines geeigneten Kandidaten, sondern auch bei
der späteren Rechtfertigung dieser Entscheidung.
Der Vorteil eines Assessment-Centers ist, dass die einzelnen
Bewerber in verschiedenen Situationen während längerer Zeit
beobachtet und beurteilt werden können. Dabei gilt meistens das
Vieraugenprinzip: jeder Kandidat wird von mindestens zwei Bewertern
eingeschätzt, so dass Wahrnehmungsunterschiede relativiert werden
können. Ein Assessment-Center liefert einen genaueren Eindruck der
Kommunikations- und Führungsqualitäten eines Kandidaten als dessen
Lebenslauf und Arbeitszeugnisse. Dennoch sollte man nicht nur die
bereits vorhandenen Fähigkeiten beachten, sondern auch jene, die
sich noch entwickeln lassen.
Ein Nachteil des Assessment-Centers liegt darin, dass die
Ergebnisse durch die Probanden manipuliert werden können. Wenn diese
merken, worauf eine Frage abzielt, können sie eine “gewünschte”
Antwort geben, die für die Arbeitsstelle positiv bewertet wird.
Ausserdem sind Assessment-Center sehr kostenaufwendige
Auswahlverfahren.
Falls Sie weitere Fragen zu einem Assessment-Center haben oder Hilfe bei der Durchführung wünschen empfehlen wir Ihnen Martin Stoll von Eligendo AG. Als Freelancer beim Bund sowie bei grossen Dienstleistungsunternehmen hat er viel Erfahrung in den Bereichen Assessment-Center und Development Center erworben und sich zum ganzheitlichen Berater in Personalfragen entwickelt.
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Erfolgsfaktor Management-Diagnostik
Ein
Manager kümmert sich um die Planung, Organisation, Führung und
Kontrolle innerhalb eines Unternehmens. Er trägt viel Verantwortung,
betreut andere Arbeitskräfte und trägt massgeblich zum
Unternehmenserfolg bei. Aus diesem Grund muss er sich schnell an eine
wechselnde Marktsituation anpassen und Chancen erkennen und ausnützen
können.
Obwohl
viele Personen Führungsstellen anstreben, eignen sich nur wenige für
die Managementarbeit. Daher kann es hilfreich sein, Kandidaten
zunächst anhand der Management-Diagnostik auf ihre Eignung hin
einzuschätzen.
Der
Begriff Management-Diagnostik hat seinen Ursprung in der beruflichen
Eignungsdiagnostik. Diese umfasst eine Persönlichkeitsanalyse von
Bewerbern, die Aussagen über die Eignung der Kandidaten für eine
gewisse Arbeitsstelle ermöglicht. Bei der Management-Diagnostik
sucht man nach Charaktereigenschaften wie Eigeninitiative,
Durchsetzungsfähigkeit, ein überzeugendes Auftreten und hohe
Motivation. Die Gewichtung der gesuchten Qualitäten unterscheidet
sich aber je nach Arbeitsbranche.
In
der Management-Diagnostik werden fünf Ansätze angewendet:
- Multi-Methodalität
- Multi-Perspektivität
- Stimulus-Mehrdeutigkeit
- Response-Offenheit
- Ego-Involvement
Das
Prinzip der Multi-Methodalität besagt, dass man mit mehr als
nur einer diagnostischen Methode versuchen sollte, die
Eignungsmerkmale herauszufinden. Man sollte folglich nicht nur
Interviews und Tests mit den Kandidaten durchführen, sondern auch
Verhaltenssimulationen. Dafür eignen sich Assessment-Center gut:
Während mehreren Stunden oder Tagen werden Einzel- und
Gruppenübungen mit den Bewerbern ausgeführt mit dem Ziel, am Ende
des Assessment Centers eine genaue Einschätzung ihrer Kompetenzen zu
erwerben. Die Ergebnisse der Diagnose entscheiden auch, ob ein
Aufstieg ins Management für die jeweiligen Kandidaten realistisch
ist oder nicht.
Ergänzend
zur Multi-Methodalität kommt auch das Prinzip der
Multi-Perspektivität oft zum Einsatz: Hier werden nebst den
Ergebnissen von Interviews, Tests und Simulationen auch die Aussagen
von Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kollegen berücksichtigt. Diese
Beurteilung von innerhalb des Unternehmens ergibt mit den
Diagnose-Ergebnissen ein genaueres Bild der beruflichen Eignung eines
Kandidaten.
Um
herauszufinden, wie ein Bewerber mit bestimmten Situationen umgeht,
bieten sich schwach strukturierte / mehrdeutige Stimuli an. Denn nur
in uneindeutigen Situationen fällt auf, ob ein Kandidat die
wichtigen Charaktereigenschaften für eine Managementposition hat.
Dieses Prinzip nennt sich Stimulus-Mehrdeutigkeit.
Ähnlich
verhält es sich mit den Reaktionen: Das Prinzip der
Response-Offenheit lässt nicht wie bis anhin bei Fragebögen
und Tests nur geschlossene Reaktionen zu (beispielsweise Multiple
Choice oder Skalen als Antwortmöglichkeiten), sondern offene. Durch
die eindeutigen oder mehrdeutigen Stimuli sowie die offenen oder
geschlossenen Reaktionsmöglichkeiten ergibt sich ein viel breiteres
Spektrum an diagnostischen Informationen.
Das
fünfte Prinzip Ego-Involvement legt Wert auf Stimuli, die
Betroffenheit bei den Kandidaten auslöst. Viele Interview- und
Testfragen sind so stark standardisiert, dass die Bewerber wissen,
worauf sie abzielen, und daraufhin gewünschte oder stereotype
Antworten geben. Indem man aber unerwartete Fragen einbindet und
komplexere Fälle vorstellt wird sich auch das Verhalten der
Kandidaten verändern. Dies verhilft zu weiteren Aussagen über ihre
Persönlichkeit.
Management-Diagnostik
ist ein komplexes, aber für die Wahl von Führungskräften sehr
wichtiges Thema. Mehr Aussagen dazu kann Ihnen Martin Stoll von
Eligendo AG geben. Er ist bei Yourlift Experte für
Personalmanagement und hilft Ihnen gerne bei allen Fragen rund um
Human Resources weiter.
Montag, 2. Dezember 2013
Prädiktoren für beruflichen Erfolg
Wie
lässt sich erkennen, ob eine Person im Beruf erfolgreich sein wird?
Oder ob sie sich für eine Führungsposition eignet?
Diesen
Fragen widmen sich zahlreiche Studien und Bücher. Dabei wurden
Faktoren ausfindig gemacht, die den beruflichen Erfolg beeinflussen
und zu dessen Vorhersage geeignet sind. Diese werden meist in
Individual- und Kontextfaktoren unterschieden.
Individualfaktoren
befassen sich mit den Eigenschaften der Person selbst. Darunter
fallen folgende Prädiktoren:
- Soziodemographie
- Ausbildung
- Beruf
- Support
- Persönlichkeitsmerkmale
- Intelligenz
Soziodemographie
umfasst das Alter, Geschlecht und die Herkunft der Person. In Studien
von unter anderem Ng. et al. (2005) konnte herausgefunden werden,
dass diese Faktoren einen signifikanten Einfluss auf beruflichen
Erfolg haben. So verdienen ältere Menschen in der Regel mehr als
jüngere, da sie über ein grösseres Netzwerk und mehr Humankapital
verfügen. Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer und
sind seltener in Führungspositionen, werden jedoch öfter befördert.
Die ethnische und soziale Herkunft spielt ebenfalls eine Rolle:
Nicht-Weisse sind auch heute noch oft benachteiligt, vor allem in
Bezug auf Einkommen und Behandlung. Gleiches gilt für Menschen aus
ärmeren Verhältnissen: diese haben schlechtere Chancen auf eine
Schul- und Berufsausbildung, sind unter Studierenden
unterrepräsentiert und daher auch seltener in Führungspositionen
vorzufinden. Interessant ist ausserdem das Privatleben der Person:
Für Männer kann es in Hinsicht auf beruflichen Erfolg von Vorteil
sein, verheiratet zu sein. Dies impliziert, dass sie reif, stabil und
verantwortungsbewusst sind, und (falls Kinder im Spiel sind) auf den
Beruf und das Einkommen angewiesen sind. Für Frauen ist eine Ehe für
die Karriere hingegen eher nachteilig, da sie dadurch oft weniger
mobil scheinen oder die Familie vor die Arbeit stellen.
Die
Ausbildung hat im Gegensatz zur Soziodemographie an Bedeutung
verloren, da der Anteil an Akademikern mit Ausbildung abnimmt. Dafür
steigt die relative Häufigkeit der Studienabschlüsse mit der
Führungsebene. Ein Studienabschluss alleine reicht aber noch nicht,
um Karriere zu machen: Die Berufserfahrung ist genauso wichtig. Je
mehr eine Person davon vorweisen kann, desto mehr steigt ihr
Einkommen und ihre Beförderungsanzahl. Noch besser, falls sie diese
im gleichen Betrieb erworben hat: Je länger sie dort beschäftigt
war, über desto mehr Humankapital und spezifisches Wissen über den
Betrieb verfügt sie. Auch internationale Erfahrung wirkt sich
positiv aus: Personen, die schon einmal im Ausland gearbeitet haben,
werden oft mit mehr Einkommen und besseren Beförderungsraten
belohnt.
Einen
positiven Einfluss auf beruflichen Erfolg haben ausserdem
motivationale und unterstützende Faktoren. So wird zum Beispiel ein
hoher zeitlicher Einsatz mit hoher Karrieremotivation verbunden und
entsprechend honoriert. Wechselbereitschaft und Mobilität sprechen
für einen flexiblen Karriereansatz und werden ebenfalls vorteilhaft
bewertet. Besitzt eine Person ausserdem einen Mentor oder einen
unterstützenden Vorgesetzten, so wachsen in der Regel ihre Chancen
auf ein höheres Einkommen und mehr Erfolg. Sehr wichtig ist auch
Sozialkapital: Es lohnt sich, ein grosses Netzwerk zu knüpfen.
Nebst
diesen Faktoren sollten Persönlichkeitsmerkmale nicht ausser Acht
gelassen werden: Während Gewissenhaftigkeit, Extraversion,
Leistungs- und Führungsmotivation, Kontaktfähigkeit, Flexibilität
und Eigeninitiative positiv bewertet sind, fallen emotionale
Instabilität, Introversion und soziale Verträglichkeit (!) eher
nachteilig auf.
Am wichtigsten scheinen jedoch kognitive Fähigkeiten zu sein: Intelligenz wird vielfalch als Hauptprädiktor für Berufserfolg genannt!
Individualfaktoren
tragen bereits beachtlich zu beruflichem Erfolg bei. Kontextfaktoren
spielen jedoch ebenso sehr eine Rolle. Diese werden in betriebliche
und überbetriebliche Faktoren aufgeteilt:
Zu
den betrieblichen Faktoren zählen zum Beispiel die
Unternehmensgrösse, -demographie und -struktur. Diese sind von
Bedeutung, da beispielsweise das Durchschnittsalter der
Führungskräfte ein typisches Alter für eine Führungsposition
ergibt. Auch die Hierarchieebenen und das Aufstiegssystem können
aufschlussreich sein, ebenso wie das Unternehmenswachstum und dessen
Marktposition.
Unter
“überbetriebliche Faktoren” versteht man unter anderem die
Branche und ihre Entwicklung, die jeweiligen Funktionsbereiche, den
Standort sowie allgemeine demographische Entwicklungen und
Konjunktureinflüsse. Zu beachten sind hier die
Einkommensunterschiede zwischen Branchen (oft zeigen sich
produzierende Branchen überlegen) sowie zwischen Funktionsbereichen
(Management und Beratung werden meist besser entlöhnt als technische
Bereiche). Aussagekräftig ist auch der Standort des Unternehmens, da
beispielsweise in Grossstädten höhere Löhne gezahlt werden.
Fazit:
Auf beruflichen Erfolg wirken verschiedenste Faktoren ein. Nebst
persönlichen Eigenschaften spielen auch das jeweilige Unternehmen
und Umfeld sowie die Intelligenz eine grosse Rolle. Personalmanager
kennen sich in diesem Bereich bestens aus und können Ihnen
individuellere und detaillierte Aussagen geben. Wir empfehlen:
Eligendo AG.
Abonnieren
Posts (Atom)







