Montag, 15. September 2014

Unternehmenssteuer - die acht wichtigsten Fakten

Startups, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Steuern auseinandersetzen sind oftmals überfordert. Die acht wichtigsten Fakten für Jungunternehmer bezüglich des Schweizer Steuersystems gibt es im folgenden Beitrag.




  1. Gewinn und Kapital muss von Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Genossenschaften versteuert werden. Natürliche Personen die selbständig sind müssen hingegen sowohl das Einkommen als auch das Vermögen versteuern.
  2. Die Höhe und Berechnung der Steuern ist abhängig vom Sitz des Unternehmens, im internationalen Vergleich herrscht jedoch in der Schweiz eine tiefe Unternehmenssteuer und vorteilhaftes Steuerklima.
  3. Wenn Dienstleistungen und Lieferungen den Beitrag von 100’000 CHF übersteigen muss die Mehrwertsteuer von Unternehmen entrichtet werden. Der Normalsatz beträgt in der Schweiz dabei 8%.
  4. Bei einer AG oder GmbH entscheidet der erwirtschaftete Reingewinn und das Kapital Ende Jahr über die Höhe der Steuern. Auf den Websites der Steuerbehörden kann man grob die voraussichtlichen Gewinn- und Kapitalsteuern berechnen.
  5. Mögliche Steuererleichterungen für Startups können auch bei gewissen Kantonen oder teilweise beim Bund beantragt werden. Dies ist meistens in den ersten zehn Jahren der Gründung durchführbar.
  6. Juristische Personen - also Genossenschaften - müssen in fast allen Kantonen Kirchensteuern bezahlen. Dies ist ein heftig diskutierter Punkt, was auch zu einer Abstimmung im Kanton Zürich am 18. Mai diesen Jahres geführt hat. Die Initiative wurde jedoch mit mehr als 70% Nein-Stimmen abgelehnt.
  7. Einzelunternehmer oder Beteiligte einer Personengesellschaft müssen ihr gesamtes Einkommen und Vermögen über die eigene Steuererklärung versteuern. Beides wird in Geschäft oder Privat unterteilt, da für die zwei Bereiche auch unterschiedliche Abzugsmöglichkeiten bestehen.
  8. Um die Steuerbelastung zu optimieren ist es unabdingbar nicht nur eine tadellose Buchhaltung zu führen, sondern auch von Fachpersonen qualifiziert beraten zu werden. Die Kosten lohnen sich aufgrund der möglichen Optimierungs- und Sparmöglichkeiten ohne Frage.

Für mehr Informationen und eine kompetente Beratung können Sie sich an unseren Treuhand Yourlift-ExpertenAlain Bienz, aus der Firma Lenz Treuhand AG wenden.

Montag, 8. September 2014

Die drei Phasen eines Events und deren wichtigsten Bestandteile

1. Die Eröffnung
Schon der Versand der Einladung kann einen gelungenen Start eines Events darstellen. Wichtig dabei ist, eine gewisse Vorfreude beim Rezipienten auszulösen und ihn zur Teilnahme zu bewegen. Zudem müssen alle wichtigen Informationen vermittelt werden, wie beispielsweise genau Angaben zur Location (inklusive Anfahrtsplan).
Zudem ist der Veranstaltungsort äusserst wichtig. Wählen Sie eine aussergewöhnliche Location, die zu einem bestimmten Motto passt. Bei kleinem Budget empfiehlt sich den Fokus auf die Dekoration und kleine Details zu setzen.
Informieren Sie Ihre Gäste bei der Ankunft über das kommende Geschehen und kreieren Sie einen angenehmen Empfang mit einem Begrüssungsdrink oder Ähnlichem.






2. Der Mittelteil
Nach einem gelungenen Einstieg ist es wichtig, weiterhin eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Sorgen Sie für ein abwechslungsreiches Programm, das die Gäste bei Laune hält. Probieren Sie die Teilnehmer aktiv einzubinden, um so Langeweile und Desinteresse zu vermeiden. Es dürfen auch gerne technische Hilfsmittel verwendet werden um trockene Abläufe wie reine Reden etwas aufzulockern. Auch das Catering darf nicht vernachlässigt werden - am Besten ist es dieses auch auf das jeweilige Motto abzustimmen um somit einen “roten Faden” durch die ganze Veranstaltung zu ziehen. 

3. Das Finale
Zum Schluss ist es wichtig, den Gästen im Gedächtnis zu bleiben. Folglich ist es von Vorteil, die spektakulärste Darbietung - beispielsweise den Auftritt einer Band - ans Ende der Veranstaltung zu legen. Das “Finale” des Events ist jedoch vollkommen abhängig von der Art der Veranstaltung. Handelt es sich eher um eine geschäftliche Angelegenheit in der es grösstenteils um Fakten und Zahlen geht, reicht es auch schon am Ende eine prägnante Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse zu geben. Nach der Veranstaltung sollte nicht vergessen werden, sich bei den Gästen für die Teilnahme zu bedanken und Fotos oder Videos zu veröffentlichen.

Für eine professionell organisierte Veranstaltung - inklusive kompetenter und erfahrener Beratung - wenden Sie sich an unsere Yourlift-Expertin in Sachen Events, Selina Dermon.

Freitag, 5. September 2014

Machen Sie sich sichtbar!

Ein ansprechender und zielgerichteter Auftritt nach aussen hat gerade bei einem Startup grossen Einfluss auf den ökonomischen Erfolg. Lesen Sie hier was Sie bei der externen Kommunikationspolitik beachten müssen.

Bei fast jedem Startup gibt es zu Beginn hauptsächlich etwas zu beachten:

Kosten sparen!

Das ist ein absolut vernünftiger Ansatz, jedoch ist es von enorm wichtig, dass die Sparmassnahmen an den richtigen Stellen vorgenommen werden. Gerade bei Unternehmen, die neu gegründet werden, wird die Kommunikationspolitik nicht selten zu stark vernachlässigt.
Egal wie gut Ihre Geschäftsidee auch sein mag – wenn Ihre potentiellen Kunden Ihre Firma nicht kennen, werden sie auch nichts kaufen.
Deshalb ist es wichtig, sich visuell zu zeigen und das Netzwerk zu pflegen. Gerade im Zeitalter der neuen Medien ist das heutzutage kein Problem mehr.



Werden Sie sichtbar!
Legen Sie den Fokus auf eine individuell gestaltete, professionelle und attraktive Website, die mit aussagekräftigem Inhalt gefüllt ist. Konzentrieren Sie sich in einem ersten Schritt auf die Visualität. Der Kunde soll auf den ersten Blick Professionalität, Seriosität und die Qualität Ihrer Website erkennen.
Die Kontaktangaben einer jeden Website sollen schnell ersichtlich und immer zu finden sein.

Fazit
Bei der Umsetzung Ihrer Homepage ist es wichtig, dass Sie um einen professionellen Rat fragen. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle und schaffen Sie sich individuelle Kommunikationsinstrumente an. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Sie ihre Website wie auch die Social Media Kanälen immer auf dem aktuellsten Stand halten – dann haben Sie bereits einige der wichtigsten Voraussetzungen für die Verwendung der heutigen Kommunikationsmitteln geschaffen.


Falls Sie eine umfassendere Beratung wünschen, hilft Ihnen unser YourLift Team gerne weiter.  

Montag, 1. September 2014

So vermeidet ihr Startup die grössten Steuerfallen

Um als Unternehmen erfolgreich zu sein und Gewinn zu erzielen ist es, vor allem für ein junges Unternehmen, unabdingbar sich mit Steuerfragen auseinander zu setzen. Anfänglich ist es besonders leicht in sogenannte “Steuerfallen” zu tappen und im schlimmsten Fall sogar eine Insolvenz der Firma auszulösen. Im Folgenden werden drei solcher Fallen inklusive möglicher Lösungen vorgestellt.






1. Falsche Wahl der Rechtsform
Oftmals wird anfänglich die GmbH als geeignete Rechtsform für ein Unternehmen gewählt. Was viele Gründer jedoch nicht beachten, ist das mit dieser Wahl nicht nur hohe Initialkosten, sondern auch zusätzliche Verwaltungsarbeiten verbunden sind. Bestimmte Elemente, wie zum Beispiel die Lohnsteuer auf den Geschäftsführergehalt (auch ohne Erwirtschaftung von Gewinn) machen diese Rechtsform besonders riskant.

Eine einfach nachvollziehbare Lösung für dieses Problem wäre die Wahl einer alternativen Rechtsform. Dafür würde sich beispielsweise ein Einzelunternehmen eignen. Diese Wahl ist speziell für Startups im Umgang einiges einfacher und kann auch bezüglich der Haftung oder Buchführung deutliche Vorteile mit sich bringen.

2. Zu geringe Steuervorauszahlungen
Ein Unternehmen muss in regelmässigen Abständen Steuervorauszahlungen an das Finanzamt tätigen. Ein definitiver Steuerbescheid wird jedoch erst nach ungefähr zwei Jahren nach der Gründung der Firma getätigt. Wenn dabei der zu zahlende Beitrag unerwartet hoch ausfällt können sehr hohe Kosten anfallen, wenn im Vorhinein zu geringe Steuervorauszahlungen getätigt wurden. Im schlimmsten Fall könnte dies auch zur Insolvenz des Unternehmens führen.

Um solch ein Szenario zu vermeiden, kann die Vorauszahlungshöhe der Steuern, welche in regelmässigen Abständen erfolgen muss, freiwillig angepasst werden. Somit sollte besser eine etwas höhere Vorauszahlungsrate akzeptiert werden um somit später keine bösen Überraschungen zu erleben.

3. Fehlende Absprachen mit Profis
Besonders zu Anfang verzichten viele Unternehmen darauf, einen Steuerexperten zu engagieren um so anfallende Kosten zu sparen. Dies geht jedoch in den wenigsten Fällen gut und im Endeffekt wird viel Geld aus dem Fenster geworfen, was durch eine kompetente Beratung hätte vermieden werden können.

Am besten ist es, sich schon genug früh von einem Experten beraten zu lassen um sich Informationen rund um mögliche Einsparungen oder Alternativen zu holen. Die anfallenden Beratungskosten lohnen sich allemal und können so unnötige Ausgaben vermeiden.


Für weitere Fragen und eine kompetente Beratung rund um Steuerberatung und mehr, wenden Sie sich an unseren Treuhand Yourlift-Experten, Alain Bienz aus der Firma Lenz Treuhand AG.

Freitag, 29. August 2014

Wie finden Startup-Gründer die richtigen Teampartner?

DER Erfolgsfaktor bei Startup Unternehmen ist die Zusammenstellung des Gründerteams. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es bei der Zusammensetzung des Teams ankommt und wie das Team als Ganzes funktioniert.

Worauf die Gründer beim Teambuilding achten müssen
Sehr wichtig bei der Zusammenstellung eines Teams sind die Charakterzüge jedes Einzelnen. Gerade bei Startups ist es ratsam, Eigenschaften wie Durchhaltevermögen, Loyalität und Verlässlichkeit vorher zu prüfen.  

Im Weiteren ist es empfehlenswert auf komplementäre Fähigkeiten zu setzen. Es ist hilfreich jemanden an Board zu haben, der über ein breites technisches Know-How verfügt. Auch die persönlichen Ausprägungen sollten komplementär sein. Es ist von Vorteil jemanden im Team zu haben, der sich gerne nach Aussen richtet und bei Präsentationen und Verkaufssituationen nicht zurückschreckt. Auf der anderen Seite braucht es aber auch jemanden der gut nach Innen wirken kann.




Wie Gründer für eine gute Teamatmosphäre sorgen können
Am Wichtigsten ist eine offene und ehrliche Kommunikation, sowie ein respektvoller Umgang mit allen Teammitgliedern. Danach sind es eher die kleineren Aktionen, welche sich summieren und für ein gutes Klima sorgen. Ziel ist es natürlich, dass die Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen und dort auch Spass haben. Um dieses Ziel zu erreichen, spielen häufig kleinere Dinge eine Rolle (Ausstattung des Büros, Arbeitsklima unter Kollegen, Obstkorb, kostenloser Kaffee, etc.).

Was wird bei der Suche nach den geeigneten Teampartnern häufig unterschätzt?
  • Die Personalplanung wird sehr oft unterschätzt. Selten findet man in kürzester Zeit das Personal, das man sucht und sich wünscht. Den Aufwand, welchen man betreiben muss ist gross und darf nicht missachtet werden.
  • Ein Punkt der auch vielmals in Vergessenheit gerät ist, dass das Team als Ganzes funktionieren muss. Die Gründer müssen sich deshalb vorher überlegen, wie sie das Team aufbauen möchten.
  • Sobald das Team grösser wird, entstehen Grüppchen und es bilden sich eigene Dynamiken. Daher ist es wichtig, dass die Kommunikation immer an erster Stelle steht.

Möchten Sie eine ausführliche Erklärung des Personalmanagements erhalten?

Dann sind Sie bei Yourlift genau richtig. Wenden Sie sich an unseren Experten im PersonalmanagementMartin Stoll. Fachgerechte Kenntnisse bringen Sie weiter und können Ihre Fragen beantworten.

Dienstag, 26. August 2014

Wie soll ich als Unternehmen mit Social Media umgehen?

Social Media wird nicht nur in unserem alltäglichen Leben immer wichtiger, sondern gewinnt auch im Businessbereich extrem an Bedeutung. Doch lediglich Accounts auf unterschiedlichen Social Media Seiten zu haben reicht nicht aus und kann bei fälschlichem Gebrauch sogar mehr Schaden als Nutzen zur Folge haben. Wie benutze ich also Social Media am optimalsten, um als Unternehmen davon zu profitieren?





Do’s:

  • Einen Plan haben, bevor man anfängt: Ohne eine klare Vorgehensweise kann einiges schief gehen
  • Messbare Ziele erzeugen: Nur so können Fortschritte sichtbar gemacht werden
  • Konsequent sein: Hilft vertrauenswürdig zu wirken und Erwartungen zu erfüllen
  • Gute Inhalte kreieren: Relevanter Content für die Zielgruppe wird am ehesten dann auch weiterverbreitet
  • Ein starkes Netzwerk schaffen: Mehr Referenz gibt mehr Traffic auf der eigenen Seite
  • Ein guter Zuhörer sein und interagieren: Auf seine Zielgruppe eingehen & eine regelmässige Kontaktaufnahme pflegen ist äusserst wichtig


Don’ts:

  • Sich nur auf eine Anwendung stützen: Jede Plattform (Twitter, Facebook etc.) hat ihre eigenen Stärken und Schwächen
  • Aufdringlich sein und soziale Seiten zuspammen: Zu viele Nachrichten schrecken das Publikum nur ab und wirken kontraproduktiv
  • Allgemeingültige Marketingtechniken anwenden: Vor allem bei Social Media ist es extrem wichtig persönlich und individuell zu sein
  • Alles schon auf dem Serviertablett präsentieren: Die Leute sollen auch selbstständig etwas zum Entdecken haben
  • Die oben genannten Punkte stellen nur gewisse Leitlinien dar, denen ein Unternehmen folgen sollte, um Social Media erfolgreich in ihre Geschäftsstrategien zu implementieren. 

Bei weiteren Informationen rund um Social Media und wie Ihr Unternehmen davon profitieren kann, wenden Sie sich an unseren Yourlift-Experten bei Racerfish, Stefan Tobler.

Montag, 18. August 2014

Was gehört alles zu einem erfolgreichen Event?

Um als Unternehmen ein Event bestmöglich zu planen, dürfen einige wichtige Bestandteile nicht vergessen werden. Die wichtigsten Punkte für eine bestmögliche Planung sind in der Checkliste unten zu finden.


1. Lokalität
Einer der Kernpunkte der Planung stellt der Raumbedarf des Events dar. Dazu muss man sich einige Fragen stellen: Wie viele Gäste kommen? Wie gross ist der Raum und wie sieht es mit Tischen und Stühlen aus? Wie kann man die Örtlichkeit am besten erreichen?

2. Auswahl von Partnern
Auch von zentraler Bedeutung ist, ob ein externer Event-Partner benötigt wird, um die Veranstaltung durchzuführen. Falls dies der Fall ist, muss der Partner in die Pläne eingeweiht werden und die Aufträge verteilt werden.

3. Infrastruktur
In einem nächsten Schritt ist es wichtig, zu betrachten, wie die Räumlichkeit von Innen aufgebaut werden soll. Soll es eine Bar oder eine Bühne geben? Welche technischen Hilfsmittel müssen vorhanden sein? Sind Umkleideräume oder Lagermöglichkeiten notwendig?

4. Dekoration & Catering
Auch nicht zu vernachlässigen sind Details wie die Sitzordnung, das Essen & Trinken und die genaue Art der Raumschmückung.

5. Gästebetreuung
Zum Schluss gehört zur Event-Planung auch die Betreuung der Gäste. Wie sollen die Teilnehmer empfangen werden (Gästeliste, Eingangskontrolle etc.)? Gibt es Unterlagen oder Give-Aways? Ist für die Sicherheit der Gäste gesorgt?


Für mehr Informationen rund um den perfekten Event für Ihr Unternehmen und eine individuelle Planung wenden Sie sich an unsere yourlift-Expertin Selina Dermon.